Beschwerden

Sie sind mit den Leistungen Ihres Rechtsanwaltes unzufrieden und meinen, Verlauf, Ergebnis oder Rechnungslegung im Mandatsverhältnis sind fehlerhaft?
Oder das Verhalten des Anwalts der Gegenseite erregt Ihren Unmut?


Für beide Fälle steht Ihnen das Beschwerdemanagement der Rechtsanwaltskammer zur Verfügung.
Unabhängig von den Serviceleistungen und Hilfestellungen der Rechtsanwaltskammer für Sie empfehlen wir, zunächst das Gespräch mit dem betroffenen Rechtsanwalt zu suchen, um dort eine eventuell notwendige Erörterung oder Abhilfe zu bewirken.
Wenn Sie gleichwohl mit den Gesprächsergebnissen unzufrieden bleiben, wenden Sie sich zur Durchführung eines Beschwerdeverfahrens an die Rechtsanwaltskammer. Insofern ist zu beachten, dass die Rechtsanwaltskammer die Übereinstimmung anwaltlicher Dienstleistungen mit den Vorgaben des Berufsrechtes, wie es vor allem in BRAO und BORA niedergelegt ist, prüft.
Soweit sich Ihre Vorhaltungen auf diesen Bereich erstrecken, senden Sie bitte einen detaillierten Bericht über Inhalt, Verlauf und Ergebnis der rechtlichen Auseinandersetzung an die Geschäftsstelle der Rechtsanwaltskammer, nach Möglichkeit unter Beifügung sämtlicher relevanter Unterlagen.
Zu beachten ist, dass der betroffene Rechtsanwalt nicht ohne weiteres verpflichtet ist, sich zu eventuellen Vorwürfen gegenüber der Rechtsanwaltskammer zu äußern. Um dieses mögliche Verfahrenshindernis zu beseitigen, nutzen Sie bitte die als PDF-Dokument niedergelegte Schweigepflichtentbindungserklärung, die Sie ebenfalls der Rechtsanwaltskammer zur Verfügung stellen; diese Obliegenheit erstreckt sich selbstverständlich nicht auf Beschwerden über Gegenanwälte, da insoweit kein Mandatsverhältnis existiert.